Diakonie in der Öffentlichkeit Drucken E-Mail

Woche der Diakonie 2016

 

„Willkommen bei uns!“

04.09. – 11.09.2016

 

 

 


 

Woche der Diakonie 2015

 

„Zusammen besser leben –  nehmt einander an…“

06.09. – 13.09.2015

 

 

6.09.2015 Gottesdienst zur Woche der Diakonie mit Eröffnung der Ausstellung
Sonntag        „Gesichter des Christentum“ durch Dr. Kück
Ort:              St. Wilhadi    
Uhrzeit:         11:00 Uhr

7.09.2015 Muslime in Niedersachsen – Überlegungen zu einem Staatsvertrag

Montag         Auf dem Podium diskutieren Matthias Kaleth, Dr. Thomas Kück, Dr.   Dunja Sabra, Kai Seefried (CDU) und Petra Tiemann (SPD) Moderation: Sonja Domröse
Ort:              PBH          
Uhrzeit:        19:30 Uhr

8.09.2015 Die Stader Tafel  – Tag der ehrenamtlichen Mitarbeitenden
Dienstag        Ort:  Gemeindehaus Drochtersen
Uhrzeit:          09:30 Uhr – 12:00 Uhr

09.09.2015 Aktion „WORTE bewegen“ – Stader Tafel-Bank -
Mittwoch        Ort:         Stader Tafel „Am Schwingedeich“
Uhrzeit:          13:00 Uhr

Kinofilm in Harsefeld „Heute bin ich Samba“                      Ort:        Kino Meyer
Uhrzeit:         19:30 Uhr

10.09.2015 „Flüchtlinge teilen sich uns mit“
Donnerastag    Aktion „WORTE bewegen“ - Flüchtlinge gestalten eine Sitzbank vor dem Stadtteilhaus -  Berufsbildungswerk Stade/Cadenberge
Ort:         Vor dem Bistro im Stadtteilhaus
Uhrzeit:        11.00 Uhr

Flüchtlinge laden zu einem Abend mit einheimischen Essen ein und  geben Einblicke in ihr Heimatland    
Ort:        Bistro im Stadtteilhaus
Uhrzeit:     19:00 Uhr       

13.09.2015 Gottesdienst in St. Cosmae mit Pastor Götz Brakel
Sonntag            Team der Stader Tafel und Wärmestube
Ort:         St. Cosmae
Uhrzeit:     10:00 Uhr 


 


 

Im Rahmen und anlässlich der bundesweiten

Aktionswoche Alkohol  vom 13.06.15 – 21.06.15

konnte die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention den Künstler Karl Maslo mit seiner Theateraufführung        
„SÜCHTIG – RELATIV KOMISCHER STOFF“
gewinnen!

Dieses Theaterstück ist gedacht als Prävention – und Aufklärungsangebot und spricht ein breites Publikum an. Der Schauspieler Karl Maslo erzählt in „Süchtig“ ebenso ironisch wie schonungslos von Dingen einer multiplen Suchtpersönlichkeit ums Überleben, von Hunger nach Leben, der mit Alkohol und Drogen nicht zu stillen ist, von absurder Selbstüberschätzung und grandiosem Versagen. Er spielt ohne erhobene Zeigefinger oder moralischen Parolen, nicht Mitleid heischend, sondern offen und ehrlich.

Die Vorstellung findet am 21. Juni 2015 um 18.00 Uhr in der Seminarturnhalle Stade statt.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit dem Künstler und dem Team der Fachstelle ins Gespräch zu kommen.

Tickets: 10,- Euro, ermäßigt 7,- Euro
Vorverkauf: Diakonieverband in Stade und Buxtehude, Seminarturnhalle, Weinhandlung Tomischat,
Buchhandlung Waller, Musikhaus Magunia.  

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention möchte mit diesem Theater-Event zum Thema Sucht sensibilisieren und auf ihre Arbeit  aufmerksam machen.

Ansprechpartner: Bernd Osterwalder (Leiter der Fachstelle)
Neubourgstraße 6
21682 Stade
Tel.: 04141-411726

 


Diskussion

Präsentieren die neuen Möbel: Dr. Frank Dobberkau (Präsident Lions Club Stade, l.) Christoph Feige (Schuldnerberater) und die ehrenamtlichen Schuldnerbegleiter Uschi Lukasek, Werner Langer, Heiner Dieckmann und Wilfried von Stemmen. Foto Schönfeld

Stader Lions helfen den Helfern:
Für 3000 Euro wurden Büromöbel für die Schuldnerberatung angeschafft

STADE. Auch im Landkreis Stade sind viele Menschen überschuldet. Allein 800 Menschen suchen jährlich Kontakt zur Schuldnerberatung der Diakonie in Stade und Buxtehude, 300 von ihnen werden hier langfristig beraten. Jetzt spendete der Lions Club Stade der Beratungsstelle der Diakonie 3000 Euro. Mit diesem Geld wurden Büromöbel für einen Multifunktionsraum finanziert und somit ein Arbeitsplatz für die ehrenamtlichen Schuldnerbegleiter geschaffen.
Fünf ehrenamtliche Schuldnerbegleiter gibt es bei der Diakonie in Stade. Sie sind eine Ergänzung zu den hauptamtlichen Beratern und führen Erstgespräche mit Menschen in wirtschaftlicher Not, begleiten sie bei Bedarf während der gesamten Beratungszeit. Laut Annette Kirn vom Diakonieverband der Kirchenkreise Buxtehude und Stade sorgen die ehrenamtlichen Begleiter dafür, dass die Menschen in Not nicht mehr bis zu sechs Monate auf einen Beratungstermin warten müssen, sondern höchstens sechs Tage. Immer dienstags von 14 bis 16 Uhr bieten die Ehrenamtlichen eine Sprechstunde an. Und die sei dringend nötig. „Viele Menschen, die zu uns kommen, haben Angst vor ihrer Situation", so Uschi Lukasek, eine ehrenamtliche Begleiterin. Alleinerziehende seien oft von Ãœberschuldung betroffen, aber auch Rentner und Auszubildende. „Wir gehen die Unterlagen durch, geben Ratschläge und Tipps zur Haushaltsführung, begleiten die Menschen zu Behörden und Banken.” Eine ihrer wichtigsten Aufgaben: „Wir wollen den Menschen das Gefühl geben, für sie da zu sein.”
Die Gründe, die am häufigsten zur Verschuldung eines Haushaltes führen, sind Scheidung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Gut acht Prozent aller deutschen Haushalte, also gut drei Millionen, sind überschuldet. So steht es in einer aktuellen Presseerklärung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen. Der Stader Schuldnerberater Christoph Feige spricht von 7000 bis 8000 überschuldeten Haushalten im Landkreis. Ohne fachliche Beratung fänden viele überschuldete Familien nur schwer die Kraft, ihre finanziellen Probleme allein zu lösen. Der Präsident des Lions Club Stade, Dr. Frank Dobberkau, sagte während eines Pressegesprächs: "Die Schuldnerberatung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Vor allem, weil oft Kinder von der Armut betroffen sind." (tin)
(Quelle: Tageblatt online)

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Diskussion

Sie schaffen den Härtefonds: Susanne Brahmst, Annette Kirn, Anke Kollenda, Ingeborg Knippenberg-Gossler und Gesa Köhler (von links).

Soroptimisten finanzieren Projekt gegen ungewollte Schwangerschaften

LANDKREIS. Dank der Unterstützung der Soroptimisten wird es im Landkreis Stade für die kommenden zwei Jahre einen Härtefonds geben, der Frauen in Notsituationen die Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft ermöglicht. Der Serviceclub spendete 5000 Euro für das Projekt.
Vor einem Jahr schilderte Anke Kollenda, Leiterin der Pro-Familia-Beratungsstelle in Stade, im Kreis-Sozialausschuss die Notlage von Frauen, die mit Einführung des ArbeitslosengeldesII 2005 ihre Verhütung nicht mehr bezahlen konnten. Denn Verhütung gilt seither mit dem Regelbedarf für Gesundheitsvorsorge als abgedeckt, für den 13,18 Euro monatlich veranschlagt sind. Die Folge: „Immer wieder hatten wir in der Schwangerschaftkonfliktberatung Frauen, die bereits mehrere Kinder hatten oder gerade erst ein Kind geboren hatten und eigentlich nicht mehr schwanger werden wollten”, berichtete Kollenda bei der Spendenübergabe. Sie konnten sich eine Verhütung mit Pille oder Spirale einfach nicht mehr leisten. Die Erfahrung zeigte, dass diese Frauen oftmals eine ungewollte Schwangerschaft riskierten, weil sie auf unsicherere Methoden zurückgriffen oder ganz auf Verhütung verzichteten.
Nach ihrem Bericht im Ausschuss vor einem Jahr wurde im Kreishaus ein Runder Tisch mit der zuständigen Dezernentin Susanne Brahmst, Sozialamtsleiter Thomas Wohlert sowie Annette Kirn vom Diakonieverband und Anke Kollenda von der Pro Famila eingerichtet. Schnell wurde ein Konzept gestrickt, nach dem Frauen künftig unterstützt werden sollten. Das Ergebnis: Für Frauen mit mehreren Kindern, deren Familienplanung abgeschlossen ist, soll ein Großteil der Kosten für eine Langzeitverhütung, etwa den Einsatz einer Spirale, übernommen werden.
Von dieser Idee ließ sich der Club Soroptimist, eine Serviceorganisation von Frauen für Frauen, schnell überzeugen. „Das war eine einstimmige Entscheidung”, sagte Präsidentin Gesa Köhler. Zumal Clubschwester Ingeborg Knippenberg-Gossler als Gynäkologin die Notlage vieler Frauen bestätigen konnte.
Der Antrag auf Hilfe aus dem Härtefonds wird bei den Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen von Pro Familia (04141/ 2211) und des Diakonieverbandes (04141/ 4110) gestellt. Ist der Antrag bewilligt, wendet sich die Betroffene an einen Gynäkologen im Landkreis. (sh)
(Quelle: Tageblatt online)

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Diskussion

Das Altsein frisch diskutiert

LANDKREIS. Diakonieverband bittet Interessierte an die Workshop-Tische - Professor Klaus Dörner als Gastredner in Stade: „Wenn ich einmal alt bin...” - 50 Menschen aus dem Landkreis Stade lockte das Thema kürzlich ins Pastor-Behrens-Haus. In Workshops wurde nachmittags intensiv diskutiert.
Der Vormittag gehörte dem bekannten Professor und Buchautor Klaus Dörner, den der Diakonieverband den Tag eröffnen ließ. Klaus Dörner hatte interessante Aspekte zum älterwerden in der heutigen Zeit im Handgepäck. Was in den nächsten Jahren auf uns zukomme, sei so noch nie dagewesen. „Wir wachsen in eine Gesellschaft mit dem größten Hilfebedarf in der Menschheitsgeschichte hinein”, so der Professor.
Durch den medizinischen Fortschritt steige die Zahl der Menschen mit hohem Alter und damit die Zahl der chronisch Kranken. Um diesen Anforderungen Herr zu werden, müssten in den nächsten Jahren die Bürger verstärkt die ärmel hochkrempeln.
Und da zeigte sich Dörner überaus optimistisch. Denn seit 1980 sei ein Ansteigen des sozialen Engagements festzustellen. Nachbarschaftsvereine, Hospizgruppen, Selbsthilfegruppen und Bürgerstiftungen nannte er als Beispiel. Das sei nicht nur gut, sondern unerlässlich, meinte Dörner. Da die anstehenden Aufgaben nicht allein durch Profis gewuppt werden könnten, müsse das Nachbarschaftsprinzip wieder erstarken. In diesen „Wir-Räumen” kümmerten sich die Menschen umeinander, helfen und lassen sich helfen.
Auch besonders auf das Altwerden abgestimmte Wohnprojekte gebe es an vielen Orten, wie auch das „Gaga-Projekt” des gemeinsamen Alterns in Stade. Bauträger und ambulante Dienste würden zusammenarbeiten und die Familie sei kein Auslaufmodell mehr, sondern stelle sich in veränderter Form den Aufgaben der Zukunft.
In den Workshops wurden Gedanken von Professor Dörner aufgegriffen und fortgeführt. So beschäftigte viele die Frage, wie neue Wohnprojekte auf den Weg gebracht werden könnten. Andere sahen in der Verbindung der Generationen eine Chance, das Dorf nicht zur Mausefalle werden zu lassen.
Beim Thema Pflege und Würde war schnell deutlich, dass beides in Zukunft ohne zusätzliche finanzielle Mittel nicht zu vereinbaren sei. Auch über den Tag hinaus sollen die Gruppen in Kontakt bleiben können. Wolfgang Hönisch vom Diakonieverband stellte eine Dokumentation in Aussicht, die zur Vernetzung der Interessierten im Kreisgebiet beitragen soll. (ief)
(Quelle: Tageblatt online)

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schröder

Im Spiel mit Ferdi neue Stärken finden

Erziehungsberatungsstelle: Christina Schröder übernimmt Arbeit mit Kindern

LANDKREIS. Ferdi ist ein silbergrünes dickbauchiges Chamäleon. Um Fliegen zu fangen, muss es ganz ruhig werden und bei sich sein. Kinder können es nachempfinden, wenn Diplom-Sozialpädagogin Christina Schröder ihnen mit Ferdi Wege aus schwierigen Situationen weist. Wege, die Angst nehmen, stärken, Sicherheit geben.
Christina Schröder ist neu im 13-köpfigen Team der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Kirchenkreise Buxtehude und Stade. Als Nachfolgerin der langjährig dort tätigen Spieltherapeutin Ria Hebner ist sie schwerpunktmäßig für Kinder und Jugendliche zuständig und wird dabei in vielen Fällen auch die gesamte Familie begleiten.
Die klassische Spieltherapie (das Kind spielt, die Therapeutin bleibt passiv und beobachtet) ist nicht mehr üblich, dennoch agiert Schröder in einem großem Spielezimmer. Sie nutzt das Spiel an sich, um Kontakt herzustellen, Situationen durchzuspielen, Entwicklungen zu ermöglichen.
Beratungsstellenleiterin Kerstin Meyer freut sich über die neue Mitarbeiterin, die mit ihren 27 Jahren jugendlichen Schwung und zugleich hohe Qualifikation mitbringt. Die Gnarrenburgerin, die in ihrer Freizeit karnevalistische Turniertänzerin ist, hat in Hamburg Sozialpädagogik studiert und macht seit Jahren nebenberuflich eine aufwendige Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Um die zu Ende zu bringen, wird sie für acht Stunden freigestellt.
In Stade ist Schröder keine Unbekannte. Sie war zwischen 2006 und 2009 bei Pro Familia und hat Schulgruppen aufgeklärt, das Projekt Babybedenkzeit betreut, Schwangerschaftskonfliktberatung gemacht. Mit ihrer therapeutischen Erfahrung wird Schröder sicher erkennen können, ob ein auffälliges Kind nur ein Symptomträger ist und wann ein Kind mehr braucht als die Hilfe durch die Beratungsstelle, etwa weil eine psychische Erkrankung vorliegt. Eltern will sie einbeziehen und ihnen mitteilen, „was ich mit dem Kind mache.” Zu ihren Aufgaben gehört der Kontakt zu Kindergärten und Schulen. (je)
(Quelle: Tageblatt online)

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